Heinz Schäpers

Kunstschmied und Metallbildhauer

(placeholder)

WERKE

Allien

Entstehungsjahr 2020

10 mm Stahlblech, feuerverzinkt,

mit Klarlack versiegelt,

ca. 1,80 x 1,50 m

Allien

Eine fast vergessene alte werkstattgefärbte Skizze aus den Jahren 1960-1965 soll zum Leben erweckt werden.

Damit die verstandene Bemerkung eines Freundes, die Entstehung, Beweggründe und Absichten festzuhalten, später für den Betrachter verstanden werden, habe ich beschlossen, vom ersten Tag an Werkstattaufzeichnungen zu machen, die da heißen:

„Aphorismen“ (Werkstattgeflüster) Teil 1, 29.11.2017

Wenn ich zurückdenke, muss es ca. 50 Jahre her sein, als diese Skizze entstand, ungefähr in der Zeit, als mein Vater zu mir sagte, ich sei ja noch grün hinter den Ohren, was ich damals überhaupt nicht begreifen wollte. Woher, warum, weshalb plötzlich diese Gedanken?

Das Verweilen und die Lust oder Verliebtheit in die Sache, das Objekt, ich weiß es nicht, freue mich nur, zu gestalten, so oder so, als ob „das“ oder ein zweites ich sagen würde, mach, lasse dich beflügeln.

Eigentlich wollte ich mit dem Skelett, dem Rohling, dem Grundgestell beginnen, egal …

Übrigens, noch immer wird in der akademischen Lehre meist mehr Wert auf exakte Wiedergabe gelegt, als auf die kreativen Fähigkeiten der Studierenden, darum bin ich auch heute froh, an Universitäten und Hochschulen vorbeigegangen zu sein.


Teil 2, 01.12.2017

Wie bei jeder neuen Idee, die Skizze war schon immer da, als ob sie mich ohne mein Wissen schon immer begleitet hat. Irgendwann kommen wir auch dran, haben die Allien gedacht. Papier zu Stahl, einer meiner besten Gedanken. Konturen und Formen umsetzen, realisieren.

Der Wunsch ist der Vater des Gedankens, wie so oft.

Ich lasse mir nichts anmerken, ich notiere. Jetzt wo die Skizze vergrößert, von handtellergroß auf 2 Meter vor mir steht, fängt sie an zu sprechen. Es ist ein verrückter Gedanke, die Zeit scheint gekommen zu sein, die Idee zu verwirklichen.

Mein Blick fällt auf die Vielzahl von Reststücken, die immer Gegenstücke von bereits ausgeführten Aufträgen darstellen, sich verquicken in seltsamer Lustempfindung zu einem gewaltigen Getümmel von imaginären Wesen. So oder so ähnlich muss sich „Das“ entwickelt haben.

Ich entdecke beim Suchen sehr bekannte Teile und meine, diese Figurengruppe, „die Drei“, oder „Allien“, oder „Gabriel, Michael, Raphael“ schon einmal angefangen zu haben, ja, ja, so ist das.

Es sind einige tolle Teile dabei, offenbar klingt Musik aus dem stählernen „Etwas“. Es ist im Moment faszinierend, meine Lust zu machen, ist im Moment sehr groß. Aus eigenem Antrieb, ohne festen Auftrag, das war schon immer mein Wunsch, von Anfang an, man könnte auch sagen: „jetzt fängt das Leben erst richtig an“.

Es scheint alles und alle darauf gewartet zu haben, dass „dies“ (wieder was Neues) entsteht. Erst das Können und Wissen dann das Machen. Schön ist das Leben … Ich beginne, zu verstehen und zu begreifen, was das heißt „schöpferische Phase“, lasst uns doch alle so weitermachen.


Teil 3, 20.12.2017

Es ist ein wohliges Gefühl, sich mit Worten, Wortgefügen im Bewusstsein zu baden, den Eingebungen, Nebenerscheinungen und Einfällen hinzugeben, ohne Rechenschaft abzulegen über getane Leistung „frei sein“, ein schönes Gefühl.

Die „Drei“ kommen mir im Moment wie die „Heiligen 3 Könige“ am Krippenrand vor, tja, wer hat sie gesehen, wie sahen sie aus, doch nicht wie hier auf der Skizze. Im Moment berührt mich das vermeintlich „unfertige“, das bruchstückhafte.

Alle scheinen zu warten auf Vereinigung, auf gemeinsame Darstellung. Bitte, beflügelt mich, verleiht mir beim experimentellen Suchen nach Wortschnipseln die Kraft, das große ganze auf und wieder abzubauen. Und sofort, wieder und wieder neu zu beginnen.

Ich mach das Licht aus und mach die Bude zu, bis morgen,

Tschüss.


Teil 4, 10.01.2018

Ich glaube, so einfach wie sich das manche vorstellen, ist das gar nicht. Sicher braucht man Lust, Tatendrang, Kraft und Vitalität ganz abgesehen von der Tagesform. All das reicht aber nicht. Wenn Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse einhergehen mit dem dann entstehenden routinemäßigen Ablauf der Ausführungen, fehlt immer noch der zündende Gedanke, die Idee.

Spielt der lustvolle Umgang mit Wortgetümmel und Geplänkel ähnlich dem Ballsport des Jongleurs dabei einer Eingebung folgend eine weitere phantastische Rolle, dem plötzlichen Aufplatzen einer wunderschönen Blüte ähnelnd, dann spiegelt diese die unwiderrufliche Einmaligkeit des Suchens und Findens wider. So oder so ähnlich könnte der zur Erfüllung führende gebremste Tatendrang aussehen, wenn nicht noch einige wichtige erinnerungsträchtige Dinge dazu gehören würden.

Ist erst einmal der Anfang gemacht, kommt der Rest von allein, wie man manchmal lapidar sagt. Machen den Rest aber nicht die anderen, gestaltet sich der Entwicklungsprozess recht mühsam, letztendlich dem Macher überlassen.

Dieses auffällige Betrachten einer Skizze, Entwurfs, einer Suche nach Lösung, der kleinen Idee für das Weitermachen führt mich in die Vergangenheit.

Das jetzige Objekt, die Skizze, ist ca. 50 Jahre alt.

Zur damaligen Zeit waren das zu Papier gebrachte Gedanken, die meine erlernten traditionell eingebundenen Gedankenformen beherrschten.

Es ging darum, den Schnörkel (wohlverstanden den traditionellen Schnörkel) vorläufig außer acht zu lassen, zu ersetzen durch eigene Vorstellungen von Formgestaltung. Daraus entwickelten sich einige, auch für mich heute noch interessante Ideen.

Wie auch hier bei diesem Objekt, entstanden teilweise sehr abstrakte Formen, graphisch gestaltet, schwarz auf weiß. Bei dieser wie schon mehrfach erwähnten ca. 50 Jahre alten Skizze fehlten mir damals nicht nur die nötigen Mittel, auch die entsprechende Erfahrung, dazu später mehr ...


Teil 5, 24.01.2018

Eine Niete würde als Klecks nur so eingebracht. Versuchen eine Frage einzubauen, ein Rückgrat, Wirbelsäule könnte ein statisches Etwas darstellen, mal sehen, ich werde versuchen, auch zu vermeiden, bewusst Akzente einzubringen.

Natürlich war die Pause zu lang. Nur zwei der Figurinen sind den ersten Eindruck vermittelnd, auf Grundplatten gebracht, als erste Konstruktionshilfen fertig. So wie die Pause insgesamt, also auf Papier gebrachte Gedanken und sichtbare Umrisse nur zum Teil fertig sind, wird ein Neuanfang bremsen, wird dieses „Stück“ wohl auch ziemlich holprig daherkommen.

Es ist wie bei allen Dingen im Leben, nichts entsteht von allein, nichts fällt fertig vom Himmel, letztlich macht das aber den Reiz aus, immer wieder den Neuanfang zu wagen, die Pausen werden womöglich länger, werden sparsamer gesetzt, je weiter ich mich mit der Realität, mit der Umsetzung des stählernen Objektes beschäftige ...


Teil 6, 15.02.2018

Der Kopf des Dicken öffnet sich knackend, knackt sich öffnend. So sind momentane Empfindungen und Einfälle ohne Vermerk oder Aufzeichnung dahin, egal wo und wie. Ich lese, denke mich in diese Gruppe hinein, möchte Empfindungen vermitteln, den Jetztzustand schildern, konservieren, festhalten.

Das wird ein langer Weg, der mich neugierig macht, hoffentlich auch hält.

Interessant ist jetzt der fehlende dritte Mann und merke, dass die möglichst genaue Widergabe der vergrößerten Skizze äußerst wichtig ist. Es ist wohl auch die Lust, ein fertiges Objekt herzustellen und phasenweise ermutigend vorzugehen. Die Neugierde muss bleiben.

Eine dauernde Ermutigung, ähnlich dem egoistisch selbstverliebten Gedanken: ich liebe mich. Eigenlob stinkt sagt man schonmal. Aber ohne diesen Gedanken würde man mutlos.

Ich breche für heute meine Aufzeichnungen ab, verlasse diese meine Wirkungsstätte, komme morgen wieder. Versprochen (so Gott will).


Teil 7, 16.02.2018

So, da bin ich wieder ...

Versuche, eine Hilfskonstruktion aufzubauen, was aber nicht gelingt, brauche Hilfe. Werde zu zweit weitermachen. Ein typisches Beispiel für situationsbedingte Hilfe von außen. Man kann in manchen Momenten des Lebens nicht ohne Beistand auskommen. Vielleicht entwickelt sich durch gemeinsames Vorgehen ein neuer Gedanke der geistigen Befruchtung.

Zur Lust der Mitteilung, dem uneigennützigen Verschenken der zu Papier gebrachten gedanklichen Abläufe innerhalb des Entstehungsprozesses, taucht wie selbstverständlich wieder die Lust am Fabulieren auf.

Es ist wie bei einem Figurentheater (Figurinen): Das Ganze muss, soll doch Freude machen, auch versuchen, den Entstehungsprozess zu vermitteln, Akzente zu setzen, Bruchstücke festzuhalten, schwarz auf weiß.

Werde mich verdrücken, es ist dunkel geworden und kalt, komme morgen wieder, versprochen ...


Teil 8, 20.03.2018

Heute ist mir so, als ob ein Fremder neben mir meine Hand, meine Gedanken führt, mich ohne mein direktes Tun beeinflusst.

Meine ersten stählernen Skizzen in Stahl erscheinen mir ausdruckslos, wie unbekannte Wesen, Allien! Es wird wohl ein langer Weg bis zur Fertigstellung der Figurengruppe.

Als ob sich durch den zeitlichen Abstand der Aufzeichnungen eine Bremse einmischt, mich abhält (das fehlt mir auch noch!) vom Weitermachen. Vielleicht ist aber auch die Kälte hier im Raum (0 Grad) Schuld und bremst die Begeisterung am Schaffen.

Ich mache mir schon meine Gedanken über das „Weitermachen“ über die Lust am Gestalten. Heute ist ja wohl auch „Frühlingsanfang“, zumindest auf dem Kalender. Es sollte eigentlich durch die frühlingshafte Beflügelung der Gedanken eine produktive Phase eingeläutet werden. Na ja, ich mache mir gedankenverloren Pläne für das weitere Vorgehen.

Geplant habe ich ja eigentlich eine stabile aus 3-10 mm starkem Stahl gefertigte Figurengruppe. Sinnvoll erscheint mir, wie schon mehrfach angedacht, vorhandene „Reststücke“, Teile von bereits ausgeführten Aufträgen oder Objekten einzusetzen, die allerdings höchstens 3 mm stark sind, also keine gewichtige „Schwere“ haben, 5-8 mm oder 10 bis 12 mm stark sind.

Draußen im hinteren Teil des Carports befinden sich noch einige Stahlplatten, die 10 bis 12 mm stark vom Gesamtvolumen wahrscheinlich ausreichen würden, mein geplantes Objekt zum Leben zu erwecken.

Im Moment bin ich dabei, mich nicht nur gestalterisch einzubinden, sondern das vorhandene Sammelsurium von vorhandenen Einzelteilen zu sortieren, zuzuordnen oder abwartend auf die Lagerliste zu setzen.

Vorgesehen habe ich, ungewollte Prägungen der sigmentförmigen Teile und Flächen, also alle geschmiedeten Strukturen zu belassen. Um den Kampf mit der Materie aufzuzeigen, Übergänge nicht fließend, sondern eher holprig, kantig, urig und grob erscheinen zu lassen.

Das wird mir sicher großes Vergnügen bereiten, wird einige Zeit dauern bis zur Fertigstellung. Bis dahin wird wohl ein Jahr vergangen sein. Grobe Schätzung.

Möge der liebe Gott mich noch lange leben lassen, sein Wille geschehe,

Amen.


Teil 9, 30.04.2019

Es hat sich was geändert. Das eingeplante Material unter dem Carport ist im „Problem“ verschwunden, sozusagen ungeplant eingeschmolzen in eine neue andere Idee. Wie bei allen neuen Ideen entstehen auch wieder neue.

Jetzt und hier waren die „Allien“ offenbar nicht in geringem Maße an Aus-, Neu- und Umgestaltung der zur Verfügung stehenden sigmentförmigen Stahlteile beschäftigt und nur wenig interessiert und bereit abzugeben. Letztlich fiel die Entscheidung zugunsten der neuen Idee „Das Problem“ aus.

Hier mache ich erst einmal ohne Erläuterungen zu dem neuen Thema „Das Problem“ eine „Kunstpause“ und komme erst wieder, wenn die „Alliens“ mich rufen ....


Teil 10, 15.09.2019

Nun, da ich mir die Welt, wie wohl jeder immer wieder zum neuen Erlebnis machen will, bringt mich meine Lust zu gestalten wieder auf meine stiefmütterlich behandelten „Allien“.

Bei der Vielfalt der Möglichkeiten, der individuellen Verschiedenartigkeit der Gegenstände, den Beeinflussungen durch die Umwelt auch hier im Werkstatt-Atelierbereich wird immer wieder neu die Phantasie zu Rate gezogen, angeregt, wie aufregend, wie aufmunternd und zugleich verwirrend. Wer sich von der Muse geküsst fühlen will, muss sich ihrer magischen Macht bewusst sein, usw.

Wo war ich stehengeblieben?

Ach ja, bei den „Allien“.

So ist das. Immer diese Störungen, Unterbrechungen, sie sind aber zugleich Bindeglieder zu überraschenden Eingebungen und neuen Ideen. Die Idee schlechthin liegt einfach im Verzicht des Schmiedefeuers.

Das ist es!

Traurig aber wahr!

Die Möglichkeiten meines kleinen Feuers sind nicht ausreichend, also werde ich kurzentschlossen die Mithilfe von Sonderfachleuten benutzen, um meine Skulpturengruppe zum Leben zu erwecken.

Das ist es, so wird’s gemacht ...

Fortsetzung folgt später, bei neuen Ideen ...


Teil 11, 13./14.09.2020

Die neue Idee kam explosionsartig dahergerauscht und fraß sich in den angestauten Wust von Ideen und Vorgaben, ähnlich wie ein ungestümer Jüngling in lockigem Haar, oder ein junger Morgen, unerfahren alles niederwalzend. Im Hinterkopf habe ich immer noch meine Grundidee, den Bemerkungen und Bitten eines Freundes nachzukommen,Entstehung, Beweggründe und Absichten eines Kunst-werks festzuhalten, um dem späteren Betrachter für das Werk einen Türöffner mitzugeben.

Jetzt, wo ich beginne, mich von der geschmiedeten, getriebenen, tiefgezogenen Treibarbeit in Stahl vorab zu verabschieden, erinnere ich mich, welch ein Zufall, an meine Kindheit und Jugend. Was mir die Natur in reicher Vielfalt anbot, mich mitformte, neugierig machte und Ideen entstehen ließ, noch fernab von der bildnerischen Gestaltung in dieser Welt, ließ in mir die Freude am Malen und Zeichnen aufkommen und reifen.

Schon früh fiel mir in dieser Zeit ein Text von Johann Wolfgang von Goethe in die Hände, der wie viele meiner Erinnerungen und Handzettel mich als Kriegskind mitgeformt haben:

Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören,

ein gutes Gedicht lesen,

ein treffliches Gemälde sehen

und, wenn es möglich zu machen wäre

einige vernünftige Worte sprechen.

Johann Wolfgang von Goethe


Auch heute noch liegen diese Worte von einem unserer Altmeister in meiner Nähe, werden dabei unterstützt durch die Worte des Komponisten und Musikers Robert Schumann, der bezeichnenderweise den überzeugenden Ausspruch getan hat:

„Licht in die Herzen der Menschen bringen, ist des Künstlers Beruf“.

Ich gehe davon aus, dass jedem Menschen mit gesunden Sinnen die Voraussetzungen zur Wahrnehmung angeboren sind, und folgere, dass die nur immer wieder auftauchenden gelebten Handlungsspuren und aufgezeigten, miterlebten Gedankengänge einer situationsbedingten Entscheidung bedürfen.

Der gefundene Neuansatz, die technisch materielle Erörterung des flächig gestalteten Objekts Allien löst die ursprüngliche Idee einer voluminös ausgestalteten Figurengruppe ab, und ist einer Änderung der Vorgehensweise wegen der fehlenden offenen Feuerstelle, Schmiedefeuer und dem Platzmangel insgesamt unterworfen. Ich sehe ein, dass aus diesen Gründen auch ein erzwungener Dämpfer in Sachen Gestaltungsfreude und der lebenszeitmäßig begrenzten Schaffenskraft einhergeht.

Um dem lustlos daher gehenden Rüpel der Langeweile zu entgehen und nicht in die Falle der Selbstgefälligkeit und der magischen Macht der Lustlosigkeit abzusinken, bedarf es immer wieder einer neuen Art des sehenden Denkens.

Hier und jetzt komme ich wieder zurück auf mein ursprünglich geplantes Objekt in Stahl, „Allien“. Von der geplanten Dreidimensionalität in die Fläche, und das so plötzlich – Wahnsinn.

Zur Herstellung und Ausführung der benötigten Stahlelemente lasse ich von einem Sonderfachmann nach meinen Skizzen und Zeichnungen alle Teile anfertigen, die später von mir zusammengesetzt werden. Danach geht's in die Verzinkerei.

So, war's das schon? Nein, da kommt noch was ...

Abschließend möchte ich sagen, dass meine Einlassung auf diese Wiedergabe meiner Eindrücke, Eindruck auf mich gemacht hat.


Haben Sie den Mut, etwas Neues zu beginnen, es gibt so viel schöne Dinge auf dieser Welt.


Fröhlichkeit bleibe in unserem Herzen

Freiheit bestimme weiter unseren Weg

Hoffnung sei uns Morgen und Abendrot

Liebe leite unser Tun und Handeln

Ihr alle verlasst uns nicht

Bleibt bei uns

Heinz Schäpers

Ich betrachte es als Gnade,

heute noch arbeiten zu dürfen,

mit dem Willen gepaart,

ohne Unterlass neues zu suchen,

darin die Ermunterung zu finden,

so weiterzumachen wie bisher,

begleitet von den Zweifeln,

geprägt durch die Höhen und Tiefen des Erlebens,

auch Träume zu haben,

die irgendwann Wirklichkeit werden,

möchte weiterhin durch die Kraft des kindlichen Gemüts,

an das Gute im Menschen glauben,

und auch morgen noch mit offenen Augen,

mich von der Liebe leiten lassen

denn sie gibt mir Kraft zum Leben.


Heinz Schäpers