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"Von Wind und Sturm zerzaust, bereiten wir uns, das Gleichgewicht haltend, auf den nächsten Schtitt vor"

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Freihandgeschmiedete Skulptur

St 37 feuerverzinkt,

vorgesehen als oberer Abschluß auf einem ca. 7 m hohen Edelstahlrohr

Erich wußte es so schön zu sagen: "Im Himmel werden alle Wünsche erfüllt, wer weiß, ob wir dann überhaupt noch welche haben".


So, und anders waren manchmal seine beruhigenden Worte. Nach der Um- und Neugestaltung seiner Kirche, an der ich mit einigen meiner Werke beteiligt war, kam mir anläßlich seines Geburtstags eine Idee zu einem kleinen Geschenk.


An einem warmen Sonnentag standen wir vor seiner Kirche und Erich erwähnte meine im Wind wehenden Haare. Das war die Geburtsstunde oder Anfangsidee der Bemerkung: "Von Wind und Sturm" die mir rausrutschte und später ergänzt wurde zu dem bekannten Begriff.


Nun wieder zu meiner Geburtstagsidee: Von den vielen Dingen, die ich für seine Kirche herstellen durfte, aus einem Reststück entstand ein kleines Objekt, engelähnlich, schreitend, mit Flügeln aus Schnörkelteilen.


Dazu fiel mir ein passender Spruch ein: "Von Wind und Sturm zerzaust, bereiten wir uns, das Gleichgewicht haltend, auf den nächsten Schritt vor."


Den Spruch setzte ich in einen Holzrahmen, wollte nun losfahren und sehe vor der Außentür ein paar kleine flaumähnliche Vogelfedern.

Mit diesem neuen Gedanken, den aufgeklebten Flaumfedern, fahre ich los.


Es war eine erlebnisreiche Geburtstagsfeier bei der ich die Begegnung mit dem damaligen Ruhrbischof Franz Hengstbach anlässlich einer Firmung in der Heilig Geist Kirche in Buer-Schaffrath erwähnen konnte, einer der verknüpfenden Momente wo sich Vergangenheit und Gegenwart auf wundersame Art und Weise vereinen.


Nach dem Gottesdienst der Firmfeier stand ich mit einem Teil unserer Kinder im hinteren Teil der Kirche.

Bischof Hengstbach sieht uns beim Rausgehen, bleibt stehen und fragt: "Sind das alles ihre Kinder?" Darauf ich: "Ja, die jüngeren sind noch zuhause bei der Mutter, worauf er lächelnd, segnend, die Hand auf die Köpfe der Kinder legte mit den Worten: "Die Chöre der Engel."


Ein toller Mensch unser Bischof, der sich auch nicht zu schade war, die Kumpels in Arbeitsklamotten Unter Tage zu besuchen.


So lebt alles und jeder weiter und wenn sich die Möglichkeit in einer schönen Erinnerung zu verweilen ergibt, erst recht.

Hier schließt sich der Kreis.


"Von Wind und Sturm zerzaust, bereiten wir uns, das Gleichgewicht haltend, auf den nächsten Schritt vor"